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Das Gebäude der SGD Süd in Neustadt an der Weinstraße
Startseite  >  Deichausbau des sogenannten Giulinideichs und der Kreisstraße K 7

Deichausbau des sogenannten Giulinideichs und der Kreisstraße K 7


Neustadt an der Weinstraße - Wie Willi Tatge, Vizepräsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Süd, mitteilt, werden zur Verbesserung des Hochwasserschutzes am Oberrhein derzeit die Vorbereitungen für die Bauausführung des Deichausbaus in der Gemarkung Ludwigshafen-Rheingönheim getroffen.

Der insgesamt rund ein Kilometer lange Deichausbauabschnitt sieht auf der Strecke des sogenannten Giulinideichs (Deich-Kilometer 0+000 bis 0+687) einen Ausbau des dortigen Erddeichs und den Neubau des begleitenden Bermenweges vor. Zwischen Deich-Kilometer 20+945 und 21+333 verläuft auf dem bestehenden Rheinhauptdeich auch die Kreisstraße 7. Im Zuge des Deichausbaus wird neben der Verbreiterung und teilweisen Abflachung der Böschungen dort hauptsächlich der Straßenaufbau erhöht und der Straßenbelag erneuert. Ebenso wird der Hochwasserschutz im Bereich der Brücke über den Rehbach auf der Rheinseite in Form von Beton- und Spundwänden verbessert. Die Bauarbeiten sollen nach Ende der naturschutzrechtlichen Ausschlusszeiten möglichst noch Anfang August 2012 beginnen.

Der Ausbau des Giulini-Deichs ist notwendig, da Deiche einschließlich ihres jeweiligen Untergrundes einem Alterungsprozess unterliegen. Um ihre Funktionsfähigkeit und damit den Schutz vor Hochwasser zu gewährleisten, ist eine Grundinstandsetzung erforderlich.

Während für den Ausbau des Erddeichs - Giulinideich - nur mit geringen Beeinträchtigungen durch den Baustellenverkehr zu rechnen ist, lassen sich bei den Bauarbeiten am Brücken- und Straßenabschnitt verkehrliche Beeinträchtigungen nicht vermeiden.

Die Verkehrsführung während der Bauarbeiten am Straßenabschnitt wird in Richtung Altrip im Einbahnstraßenverkehr über den Bermenweg der neu gebauten Deichrückverlegung am Rehbach erfolgen. Nach Ludwigshafen wird die K 7 auf bauzeitlich wechselnden Fahrbahnen zur Verfügung stehen. Für die Arbeiten im Brückenbereich, die voraussichtlich in der zweiten Septemberhälfte 2012 beginnen und rund vier Wochen andauern werden, ist eine zusätzliche Ampelverkehrsregelung erforderlich.

Derzeit wird von einer Gesamtbauzeit von circa sechs bis sieben Monaten ausgegangen. Da einige Bauleistungen jedoch sehr witterungsabhängig sind und die Bauzeit auch die Wintermonate umfasst, sind Verzögerungen möglich. Zur Aufbringung der obersten Asphaltdeckschicht, die in einem Zug fugenfrei hergestellt werden muss, ist eine einwöchige Vollsperrung des Straßenabschnitts, voraussichtlich in den Osterferien 2013, anvisiert.

"Wir sind bestrebt, die Bauausführung zügig umzusetzen, damit die Verkehrsbeeinträchtigungen reduziert werden", sichert Tatge zu. Für unvermeidliche Beeinträchtigungen bittet er jedoch um Verständnis.

Über den Fortgang und Details der verkehrlichen Regelungen wird rechtzeitig im Rahmen der jeweils erforderlichen verkehrsbehördlichen Genehmigungen gesondert informiert.