Strahlenschutz


bei der SGD Süd

Strahlenschutz ist der Schutz des Menschen vor ionisierender und nichtionisierender Strahlen.

Zur ionisierenden Strahlung - auch radioaktive Strahlung genannt - zählen sowohl elektromagnetische Strahlen wie Röntgen- und Gammastrahlen als auch Teilchenstrahlung wie Alpha-, Beta- und Neutronenstrahlung.

Trifft ionisierende Strahlung auf Materie so tritt sie mit ihr in Wechselwirkung und gibt dabei Energie an sie ab. Ist die ionisierende Strahlung hinreichend energiereich, so kann sie aus elektrisch neutralen Atomen und Molekülen elektrisch positiv und negativ geladene Teilchen erzeugen - man nennt dies ionisieren. Ist die Ionisierung groß genug, so kann dies zu gravierenden Strahlenschäden in Zellen und Organismen führen.

Ionisierende Strahlung können natürlichen und zivilisatorischen Ursprungs sein. Quellen natürlich ionisierender Strahlung sind die sowohl in den Gesteinen und Böden der Erdkruste als auch in der Luft vorhandenen natürlichen radioaktiven Stoffe. In Forschung, Technik, Medizin und durch den Betrieb von Kernkraftwerken werden radioaktive Stoffe im zivilisatorischen Bereich künstlich erzeugt bzw. gezielt verwendet.

Wie es der Begriff schon sagt, ist die „nichtionisierende Strahlung“ nicht in der Lage, Atome/Moleküle zu ionisieren. Physikalisch lässt auch sie sich als elektromagnetische Welle beschreiben. Bei hinreichend großer Intensität ist auch sie in der Lage, mit Zellen und Organismen durch Resonanz unter Energieabgabe in Wechselwirkung zu treten, die zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen oder zu biologischen Reaktionen führen können.


Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd